Die Kindergarten - und Schulhundeteamausbildung bei der Hundezentrale-Rother ist konzipiert für:

ausgebildetes pädagogisches Fachpersonal wie zb Erzieher/innen oder Lehrer/innen, welche

-bereits einen Hund haben, welcher gehorsam und menschenbezogen ist 

-sich einen Hund anschaffen möchten, und sich und ihn vom Welpen Alter an, artgerecht und altersgerecht auf die Arbeit vorbereiten möchten

Kurzer Einblick in die Ausbildung der Hundezentrale-Rother

  • Die Ausbildung umfasst 5 Module (insgesamt 12 Tage= 72 Zeitstunden)
  • praktische Prüfung findet an einen weiteren Wochenendtag statt( Tag 13 ) 
  • Modul 1-3 finden Samstags und Sonntags statt, die Module 4 & 5 finden Freitags- Sonntags statt
  • zwischen den Modulen liegen ca. 6-8 Wochen, um das Gelernte umzusetzen und zu festigen

Das Mensch-Hund-Team

  • macht vor der Ausbildung einen Eignungstest
  • erstellt ein individuelles Konzept, inkl. Hygieneplan
  • stärkt seine Beziehung und Bindung zum Hund
  • ist im Austausch mit den Teilnehmern/ Peergroups 
Die Prüfung beinhaltet
  • ein individuell erstelltes Konzept inkl. Hygienekonzept
  • praktische Prüfung, Abnahme von unabhängigen Prüfer/in
  • Video von einem realistischen Einsatz inkl. ausführliche Reflexion

theoretische Inhalte der Ausbildung

  • Lernverhalten Hund
  • Kommunikation Hund
  • Hygiene und Recht
  • Wirkweisen
  • Rahmenbedingungen
  • Angebotsideen für die pädagogische Arbeit
  • Chancen, Risiken und Rituale der TGI
  • u.v.m.

praktische Inhalte der Ausbildung

  • Abbruchsignal ( Aus und Tausch)
  • Abrufbarkeit
  • Deckentraining (sicheres Bleib)
  • Menschenkontakt, aber wann und wie
  • Leinenführigkeit
  • Tricks/ Angebotsideen
  • u.v.m.

"Die Gesundheit und das Wohlergehen von Tieren, Menschen und der Umwelt ist untrennbar miteinander verbunden" ( TGI Handbuch für Aus und Weiterbildung)

In der Ausbildung bei der Hundezentrale-Rother liegt ein großer Schwerpunkt in der praktischen Umsetzung vom Einsatz des Mensch-Hund-Teams in der tiergestützten Intervention.

Sowohl im Modul 4 als auch 5 widmen wir uns einen Tag lang der Videoanalyse. 

Jedes Mensch-Hund-Team filmt sich im Einsatz und alle Teilnehmer/innen schauen aus verschiedenen Blickwinkeln auf den Einsatz:

- wie geht es dem Hund? Was teilt er uns wie mit? Welche Stressanzeichen und Beschwichtigungssignale sind zu sehen?

- was läuft gut und woran liegt es?

- woran kann das Mensch-Hund-Team noch arbeiten? Wie könnte es sein Ziel noch erreichen?

- u.v.m.

Modul 1

  • Alle Teilnehmer/innen und Hunde lernen sich kennen.
  • Kommunikation Hund- was sagt mir mein Hund, Schwerpunkt- Stressanzeichen
  • TGI ( Tiergestützte Intervention) was ist das eigentlich?
  • Motivation und Ziele der Ausbildung
  • Abbruchsignal

Modul 2

  • Kommunikation Mensch und Hund, Schwerpunkt non verbale Kommunikation
  • Lernverhalten, wie lernt mein Hund? Wie bringe ich ihm etwas bei?
  • Hygiene und Recht
  • QM (Schwarzkopf Institut)
  • Abruf und Abbruch
  • Austausch, Erfahrungsberichte untereinander

Modul 3

  • Rahmenbedingungen, wie kann die TGI in meiner Schule/ Einrichtung gelingen?
  • Wirkweisen und Möglichkeiten 
  • sicheres Bleib, Abbruch und Abruf
  • Erfahrungsaustausch
  • praktische Übungen, welche zukünftigen Angebote passen zu meinen Hund und mir?

Modul 4

  • weitere Einsatzmöglichkeiten
  • Verträge/ Anschaffungen
  • Leinenführigkeit, sicheres Bleib, Abbruch und Abruf
  • Hundetausch
  • Bewusstsein schaffen
  • Erfahrungsaustausch
  • praktische Übungen an Fremdperson inkl. Videoaufnahme und Analyse

Modul 5

  • Vertiefung/ Individuelles
  • praktische Wiederholungen
  • Erfahrungsaustausch
  • Chancen, Risiken, Rituale der TGI
  • praktisches Angebot wird gefilmt und von allen Teilnehmer/innen analysiert

Prüfung

  • Abnahme, aller erlernten praktischen Inhalte von unabhängigen Trainer/in
  • rechtzeitige Abgabe von schriftlicher Konzeption
  • rechtzeitige Abgabe eines gelungenen Video vom praktischen Angebot in Einrichtung sowie ausführlicher Reflexion
  • nach erfolgreicher Prüfung, sowie rechtzeitigen Abgaben, erhalt eines Zertifikats ( 2 Jahre gültig)

Weitere Informationen

Sollten sich Fragen ergeben, gerne kontaktieren Sie mich

Rahmenbedingungen:

  • Die Ausbildung findet im Haus der Familie, Straubenhardt im Schwarzwald, Nähe Bad Herrenalb statt. Das Haus der Familie ist eine Familienbildungsstätte im westlichen Enzkreis. Die Ausbildung findet im 2ten OG statt und bietet neben einen wunderschönen Seminarraum mit Küchenzeile, Aussicht auf den Schwarzwald außerdem eine Toilette auf der selben Etage. 
  •   https://hdf-straubenhardt.de/
  • Ein Modul umfasst zwei Tage. Die zwei Tage sind Samstags und Sonntags und die Ausbildung beginnt 10 Uhr und endet gegen 17 Uhr. In Modul 4 und 5 beginnen die Module jeweils Freitags.
  •  An einem weiteren Sonntag (Tag 13) ist die Prüfung für die Mensch-Hund-Teams.
  • Die Module beginnen 10 Uhr und enden spät. 17 Uhr
  • An jedem Ausbildungstag gibt es eine Stunde Mittagspause und kleine Pausen zwischendurch werden selbstverständlich auch gemacht.
  • Die Ausbildung umfasst., zeitlich 104 Unterrichtseinheiten vor Ort.  Mit der individuellen Konzepterarbeitung, Auseinandersetzung mit Fachlektüre und den individuellen Rahmenbedingungen und Gegebenheiten jedes einzelnen Mensch-Hund-Team, können Sie mit weiteren mind. 40 Unterrichtseinheiten rechnen.
  • An jedem Ausbildungstag stehen den Teilnehmer/innen Kaltgetränke, Tee und Kaffee sowie Obst und Brezeln zur Verfügung. Im Haus der Familie befindet sich außerdem eine Küche, in der gerne mitgebrachtes Essen erwärmt werden kann, oder kalt gestellt werden kann.
  • Jeder Ausbildungstag startet ( nachdem gerne alle ihre Sachen im Seminarraum verstaut haben) mit einen kleinen gemeinsamen Spaziergang. Hier ist Zeit für Fragen/ Austausch und Zeit für die Hunde sich im individual- Abstand zu beäugen oder zu beschnuppern, zu kommunizieren.
     

Pro Mensch-Hund Team kostet die Ausbildung insg. inkl. Prüfung : 2000 Euro

 

Bedingungen:

  • Jedes Mensch-Hund-Team unterschreibt vor Beginn der Ausbildung eine Vertragsvereinbarung. Nur mit dieser kann man an der Ausbildung teilnehmen.
  • Die Kita und Schulhundeausbildung kann stattfinden, ab einer Anzahl von vier Mensch-Hund-Teams.
  • Bei sieben Mensch-Hund-Teams ist der Kurs ausgebucht.
  • Um ein Zertifikat zu erhalten und an der praktischen Prüfung teilnehmen zu können, muss jedes Mensch-Hund-Team an mindestens 11 Tagen der Ausbildung teilgenommen haben. 
  • Ist es einem Mensch-Hund-Team nicht möglich an 11 Tagen teil zu nehmen, bekommt es eine Teilnahmebescheinigung mit den Inhalten der anwesenden Tage.
  • Nachholen kann man die fehlenden Tage sehr gerne, sobald eine weitere Kita und Schulhundeausbildung stattfinden kann. (genügend Teilnehmer gefunden sind)
  • Jeder Teilnehmer/in muss sein individuelles Konzept inkl. Hygieneplan mit allen vorgegebenen Inhalten spätestens drei Wochen vor Praktischer Prüfung abgegeben haben um an der praktischen Prüfung teilnehmen zu können.

 

 

Modul 1, Tag 1

  • Zwei wie auch Vierbeiner beschnuppern sich. Die erste Begegnung wird Draußen stattfinden. Nach einem kleinen Spaziergang, sucht sich jedes Mensch-Hund-Team einen passenden Platz im Seminarraum.
  • nach einer Vorstellungsrunde, in der wir die Ziele und Motivation der Ausbildung unteranderem austauschen, legen wir mit folgenden Thema los:
  • Kommunikation Hund. Im Schwerpunkt Stressanzeichen. Ein Muss in der Ausbildung. Ein Mensch, der seinen Hund richtig lesen kann, angemessen agieren und reagieren kann, legt einen wichtigen Grundstein für die zukünftige Arbeit.
  • Des weiteren werden wir uns mit den Definitionen der TGI ( Tiergestützten Intervention) beschäftigen. Welche Form der tiergestützten Intervention kann ich nach der Ausbildung anwenden?
  • Inhalte Konzeption, bereits am ersten Tag bekommen alle Teilnehmer/innen eine Auflistung aller Inhalte, welche in der Konzeption verankert werden müssen. Im Laufe der Ausbildung widmen wir uns diesen Themen.
  • Ebenso gibt es eine Übersicht, welche praktischen Aufgaben in der Prüfung Bestand haben.
  • In der Praxis widmen wir uns dem Abbruchsignal. Ein sehr wichtiger Bestandteil. "Mein Kindergartenhund Frodo, hat mein Butterbrot gefressen" - sollte wenn möglich kein Zitat ihrer Arbeit sein.

Modul 1, Tag 2

  • jeder Tag beginnt mit einem kleinen gemeinsamen Spaziergang. Dies hat den Zweck, dass sich die Hunde erneut aneinander gewöhnen können. Hierbei geht es nicht unbedingt um Kontakt, eher darum, sich zu orientieren und einschätzen zu lernen. Wir nutzen diese Zeit gleich, um erste Stresssignale wahrzunehmen/ zu erkennen.
  • auch am zweiten Tag richten wir unsere Aufmerksamkeit auf die Kommunikation der Hunde. Neben Beschwichtigungssignalen steht weiterhin das Thema Stress im Mittelpunkt.
  • Praktisch verfestigen wir das Abbruchsignal. Außerdem steht "Grundgehorsam" auf dem Plan. Was klappt schon gut, welches sind die Stärken meines Hundes. Was muss und möchte ich meinen Hund noch beibringen, was klappt bisher noch nicht so gut. Im Hinblick auf die Prüfung und auf die gemeinsame Arbeit in der Einrichtung.

 

Modul 2 Tag 1:

  • gemeinsamer Spaziergang
  • Theoretisch und auch praktisch steht das Thema Lernverhalten auf dem Plan. Wie lernt mein Hund, wie bringe ich ihm etwas bei. Welche Methode passt zu mir und meinen Hund und welche Grundvoraussetzungen sind dafür eigentlich nötig, dass mein Hund lernen kann!? (MAKSI)
  • Kommunikation Mensch und Hund. Wie wirke ich auf meinen Hund? Welche Möglichkeiten habe ich, mit ihm ohne Worte und dennoch ganz klar zu kommunizieren?
  • praktisch widmen wir uns dem Abruf Signal. Es ist von Vorteil, wenn der Hund kommt, wenn man ihn ruft ;)

 

Modul 2, Tag 2:

  • gemeinsamer kleiner Spaziergang
  • gibt es Fragen vom Vortag? Braucht ein Thema nochmals Aufmerksamkeit/ Wiederholung?
  • Hygiene und Recht. Wir schauen, welche Hygienebestimmungen einzuhalten sind und wie man sich, den Hund und die Einrichtung rechtlich absichert. 
  • Qualitätsmanagment, das 9 Punkte Konzept zur Projektplanung der tiergestützten Aktivität und Therapie (Quelle Schwarzkopf Institut)
  • praktisch steht wie am Vortag Abruf auf dem Plan und der Abbruch wird weiter gefestigt. Wie auch im Modul 1 soll zudem Zeit sein, individuelle "Stärken" zu stärken und Defizite abbauen.

 

 

Modul 3, Tag 1:

  • gemeinsamer Spaziergang
  • Zeit für Fragen, Anliegen, Austausch in der Ausbildungsgruppe.
  • Rahmenbedingungen der TGI. Auseinandersetzung der eigenen Einrichtung. Welche Möglichkeiten hab ich vor Ort? Was kann ich ändern, um es mir in der TGI zu vereinfachen? Was muss gegeben sein, um tierschutzrelevante Forderungen erfüllen zu können? 
  • Welche Ziele möchte ich erreichen? Wie kann ich diese erreichen? Was braucht mein Hund, damit er sich stets wohl fühlt, beim erreichen der gesetzten Ziele?
  • praktisch, haben wir immer im Fokus die bisher erlernten Signale, hinzu kommt ein sicheres Bleib.

 

Modul 3, Tag 2:

  • gemeinsamer Spaziergang
  • Wirkweisen der Hunde. Welche Wirkung hat mein Hund auf Menschen? Wie kann ich diese nutzen?
  • Einsatzmöglichkeiten, welche Methoden, Angebote passen in meinen "zukünftigen" Tätigkeitsbereich? Hier sammeln wir schon viele Ideen, wie wir unseren Hund einsetzen können. Was passt zu meinen Klientel? Was passt zu mir und meinen Hund? 
  • praktische Übungen! Was kann denn mein Hund? Zeit zum ausprobieren, vorführen und üben :)
  • Unseren Blick lernen wir nach wie vor, stets auf unseren Hund zu haben, welche Signale schickt er uns? Fühlt er sich wohl? Hat er Spaß? Ist er gestresst? Woran erkenne ich das? Wir nutzen jegliche Momente, um uns und unser Auge zu schulen, die Kommunikation und Beziehung zu unserem Vierbeiner zu stärken.
  • Hausaufgabe bis zu Modul 4, Tag 1 : Überlege Dir ein Angebot, welches zu Dir und Deinem Hund passt und verschriftliche dieses in einer ausführlichen Ausarbeitung. ( Anforderungen an die Inhalte der Ausarbeitung werden schriftl. ausgeteilt)

 

 

Modul 4, Tag 1:

  • wir beginnen wie gewohnt mit einem kleinen gemeinsamen Spaziergang.
  • Zeit zum Austausch und für Fragen.
  • Theoretisch beschäftigen wir uns mit den Themen Anschaffungen und Verträge. Wer besorgt individuelle Materialien, welche Absprachen habe ich mit meinen Vorgesetzten getätigt, welche Möglichkeiten habe ich in meiner jeweiligen Einrichtung.
  • Des weiteren ist an diesem Freitag der Fokus auf Angebotsideen und eine passende Umsetzung. Jedes Mensch-Hund-Team hat seine Hausaufgabe dabei und stellt diese vor. Ziel ist es, gemeinsam zu überlegen, ob an alle Eventualitäten gedacht wurde, damit das Angebot gelingen kann. Der praktische Teil, welchen der Hund in dem Angebot hat, wird außerdem gezeigt. Wieder mit dem Schwerpunkt, wie geht es dem Hund? Welche Signale sendet er? Macht es ihm Spaß, versteht er was er machen soll, etc.? ( Beispiel, die Angebotsidee ist: Die Kinder sollen mit dem Hund würfeln, daraus ergibt sich eine mathematische Rechnung, welche gelöst werden soll. Dieses Angebot wird mit einem oder mehreren Teilnehmern vor Ort geübt) 

 

Modul 4, Tag 2:

  • wir beginnen mit einem möglichst realistischen Vormittag in der tiergestützten Pädagogik :) Wir üben das bereits ausgearbeitete und am Vortag- erprobte Angebot mit "echten" Kindern, denn diesen Vormittag treffen wir uns in der Kita in der ich arbeite. (Genaue Adresse wird dann bekannt gegeben) Jedes Angebot wird gefilmt.
  • Dem zweiten Part an diesem Tag widmen wir der Videoanalyse. Jedes einzelne Video schauen wir uns gemeinsam an. Hier ist die große weitere Möglichkeit, unsere Hunde und deren Kommunikation zu lesen. Wir schauen, was lief gut, wo ist evtl. noch etwas zu optimieren.
  • Wir nutzen jedes Video um uns fachlich auszutauschen, Fragen zu stellen und Ideen zu äußern

 

Modul 4, Tag 3:

  • nach einem gemeinsamen Spaziergang,
  • werden wir evtl. noch das ein oder andere Video vom Vortag analysieren.
  • praktisch probieren wir uns im Hunde-Tausch :) ( wir nehmen den Hund einer/ eines anderen Teilnehmerin/ Teilnehmers an die Leine) In den letzten Wochen haben alle so viel dazu gelernt. Wir nutzen dies, um unser Erlerntes an einem "Fremdhund" zu zeigen. Schwerpunkt ist hier, die non verbale Kommunikation. Wie wirke ich auf einen anderen Hund? Was schickt er für Signale? Wie schaffe ich es, dass er an der lockeren Leine läuft? Selbstverständlich in Absprache mit dem Besitzer und der Freiwilligkeit des Hundes.
  • Hausaufgabe: jedes Mensch-Hund-Team überlegt sich ein weiteres Angebot mit seinem Hund. Schwerpunkt,: Realistische Einsatzbedingungen. Dieses wird gefilmt und selbstständig reflektiert. Das Video und die Reflexion muss zu Modul 5, Tag 1 mitgebracht werden. ( Anforderungen an den geplanten Einsatz und deren schriftliche Reflexion werden schriftlich ausgeteilt)

 

 

 

Modul 5, Tag 1:

  • nach einem gemeinsamen Spaziergang,
  • ist Zeit für einen Austausch, danach
  • schauen wir uns wieder gemeinsam die Videos aller Mensch-Hund-Teams an. Ziel es es, neben der Vertiefung sämtlicher wichtiger Fertigkeiten ( wie z.B. Kommunikation, Vorfeldplanung, Rahmenbedingungen schaffen etc.) verschiedene Angebotsideen zu erlangen.
  • praktisch nehmen wir uns das gesamte Modul Zeit, "Baustellen" zu bearbeiten. Wo drückt noch der Schuh? Welche Übungen braucht es noch um sicherer zu werden?

 

Modul 5, Tag 2:

  • nach einem gemeinsamen Spaziergang,
  • ist Zeit für individuelle Fragen, wie z.B. zu Konzeptionsinhalte, zur Prüfung, zu einem bestimmten Video o.ä. Ganz wichtig ist, dass an dieser stelle genug Zeit ist, damit sich jeder gut vorbereitet fühlt.
  • außerdem gehen wir gemeinsam alle Inhalte der praktischen Prüfung durch. Jedes Mensch-Hund-Team bekommt die Möglichkeit, sich in allen praktischen Inhalten zu zeigen. Von locker Leine, Abbruch, sicheres Bleib auch unter Ablenkung ist alles dabei. Die anderen Teilnehmer/innen welche gerade die Prüfung nicht simulieren, haben parallel die Möglichkeit mitzuwirken ( z.B. fangen mit 3 weiteren Menschen spielt), während der eigene Hund gerade ein sicheres Bleib ausübt, sich in Frusttrationstoleranz übt o.ä.

 

Modul 5, Tag 3:

  • ein vorerst letzter gemeinsamer Spaziergang ;)
  • um eine kleine Zusammenfassung der Ausbildung zu bekommen, setzten wir uns am letzten Tag mit den:
  • Chancen
  • Risiken, und
  • Ritualen der TGI auseinander. Gemeinsam sammeln wir die Inhalte der Ausbildung zusammen. Schaffen ein ganzheitliches Bewusstsein für die TGI, sammeln unsere erlernte Fachkenntnis zusammen und machen uns noch mal bewusst, was es heißt, artgerecht und kompetent, tiergestützt zu Arbeiten.

 

Die Module können Inhaltlich leicht variieren, nichts ist in Stein gemeißelt. 

 

Prüfungstag

  • Tine Leppert eine unabhängige und sehr erfahrene Hundetrainerin im Bereich TGI prüft jedes Mensch-Hund-Team.
  • Das Mensch-Hund-Team hat bestanden, wenn der Hund und der Mensch eine sichere Bindung und Kommunikation zeigen, der Hund sich aggressionsfrei zeigt und gut lenkbar durch seinen Mensch ist. Der Hund alle nötigen Signale kennt und verlässlich ausführt. 
  • Während der praktischen Prüfung wird Tine Leppert noch einige Fragen zu den theoretischen Inhalten der Ausbildung stellen, welche Bestandteil der Ausbildung waren.
     
  • Nach erfolgreich bestandener Prüfung, bekommt das Mensch-Hund-Team ein Zertifikat sowie eine kleine individuelle Auszeichnung :) 
  • Hat es ein Mensch-Hund-Team (noch) nicht geschafft, bekommt es eine Teilnehmerbescheinigung und die Möglichkeit sich in einer zweiten Prüfung zu zeigen (zuzüglich erneuter Prüfungsgebühr)
  • Das Zertifikat ist zwei Jahre gültig. Danach ist eine Rezertifizierung nötig um die Aufrechterhaltung von Fachkompetenzen und Qualitätsstandards aufrecht zu erhalten.

 

Die Ausbildung zum Kindergarten- und Schulhundeteam kostet inkl. Prüfungsgebühr und Eignungstest 2000 Euro

 

 

Galerie

Einblicke in die tiergestützte Intervention

"Kalle und Rudi schimpfen nie mit mir, egal was ich schon alles angestellt habe." 

(Junge, 6 Jahre)

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